Als Heiltee werden alle Heißgetränke bezeichnet, die aus Kräutern und anderen Pflanzen aufgebrüht werden. Charakteristisch ist, dass es sich dabei um Pflanzen handelt, denen eine heilende Wirkung bei unterschiedlichen Erkrankungen nachgesagt wird. Die Wirkung der Tees wird dabei durch die Inhaltsstoffe der Kräuter und Pflanzen erzeugt. Für diese Wirkungen sind die sekundären Pflanzenstoffe wie Glykoside, Flavonoide, ätherische Öle und andere Stoffe verantwortlich, die in der Ernährung eine untergeordnete Rolle spielen. Die Anwendung der Tees als Heilmittel ist bereits seit vielen Jahrhunderten bekannt. Sie gehört in den Bereich der Phytotherapie, bei der es sich um die Heilkunst mit pflanzlichen Mitteln handelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Formen der alternativen Medizin wurde die Wirkung vieler Pflanzen wissenschaftlich bestätigt, so dass sie auch von der Schulmedizin eingesetzt werden. Für die Tees selbst muss allerdings keine Bestätigung der Wirksamkeit vorliegen, wenn der Hersteller nicht behauptet, dass das Heißgetränk gegen eine bestimmte Erkrankung hilft. Wird diese Behauptung aufgestellt, dann muss eine wissenschaftliche Bestätigung dafür vorliegen. Die Teesorten können dann sogar unter das Arzneimittelgesetz fallen und müssen in diesem Fall ein Zulassungsverfahren durchlaufen.

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