Die Himbeere zählt zu den beliebtesten Früchten. Sie gehört zur Pflanzenart Rubus und hat eine Wuchshöhe von knapp zwei Metern. Es handelt sich dabei allerdings keineswegs um eine Beere, sondern um eine Sammelsteinfrucht. Die Himbeere kommt vor allem in Europa und in Westsibirien vor. Je wärmer die Regionen werden, desto seltener ist sie zu finden. Dies ist dadurch bedingt, dass sie kühle Sommertemperaturen bevorzugt. In Waldgebieten ist sie häufig zu finden. Darüber hinaus gehört sie zu den ersten Pflanzen, die Brachflächen besiedeln. Bei den Früchten kann zwischen den Sommer- und den Herbsthimbeeren unterschieden werden. Bedingt durch die große Bandbreite können sie deshalb bis in den Frost hinein geerntet werden. Im Handel sind allerdings eher die Sommerformen verfügbar, so dass die Herbstsorten nur selten anzutreffen sind. Alle Sorten verfügen über einen sehr hohen Vitamingehalt. In der Küche wird die Himbeere meistens roh verwendet. Darüber hinaus werden Marmeladen, Kompott und Säfte aus den Früchten hergestellt. Sie können auf Obstkuchen und anderen Feinbackwaren gefunden werden. In leicht gekochter Form bilden sie auch eine Abrundung zu Wildgerichten. Der Himbeere werden – nach der Traditionellen Chinesischen Medizin – entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften nachgesagt. Dies resultiert nach einer gängigen Erklärung aus einem hohen Gehalt an Salicylsäure. Darüber hinaus enthält die Frucht viel Calcium, das vor allem bei Kindern zu einem gesunden Aufbau der Knochen und Zähne beiträgt.

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