Die Hocherhitzung ist im wesentlichen eines von zwei Verfahren der Pasteurisierung. Grundlage bildet auch hier die Erhitzung der Milch. Während bei der einfach Pasteurisierung Temperaturen um die 75 Grad erreicht werden, werden bei diesem Verfahren Temperaturen bis zu 125 Grad erzeugt. Allerdings beträgt die Erhitzungszeit nur bis zu zwei Sekunden und ist damit wesentlich schneller durch zu führen als die normale Variante. Direkt nach der Erhitzungszeit muss die Milch sofort auf eine Temperatur von vier Grad abgekühlt werden. Neben diesem Verfahren, das eine Lagerung von vier Tagen ermöglicht, kann die Milch noch baktofugiert und mikrofiltriert werden. Dadurch wird sie zur ESL-Milch (Extended Shelf Live). Diese Milch kann bis zu 21 Tage gelagert werden. Bei der Hocherhitzung werden rund 95 Prozent aller Keime abgetötet. Diese Keime sind zum Teil für den Menschen schädlich und vermindern die Haltbarkeit der Milch. Durch das Verfahren gehen allerdings nur wenige Wertstoffe verloren. Der Geschmack der Milch bleibt weitgehend erhalten. Bei dem Hochtemperaturverfahren ist der Geschmack sogar fast vollständig erhalten. Zugleich denaturiert das Milcheiweiß, wodurch es besser verdaut werden kann.

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