Jod (J) ist ein Mineralstoff, der in einem geringen Umfang zugeführt werden muss. Der Bedarf liegt bei 200 Mikrogramm. Jod ist in Fisch, Milch, Salat und Weizen enthalten. Der Stoff kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, so dass auf eine genügende Aufnahme zu achten ist. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone T3 und T4 und ist damit lebensnotwendig und wird für die Gesamtheit des Stoffwechsels benötigt. Die Hormone sind für die Teilung und das Wachstum zuständig sowie für den Stoffwechsel der Brennstoffe Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Deshalb bestimmt J auch den Grundumsatz sowie die Regulation der Körpertemperatur. Ein Mangel zeigt sich in Müdigkeit und einer geschwächte Abwehr. Auch eine Antriebsschwäche ist häufig zu beobachten. Die Schilddrüse wächst bei einem andauernden Mangel und es kommt zur Kropfbildung. Dauert der Mangel lange Zeit an, dann können Knoten entstehen. Der Mangel an diesem Mineralstoff ist in Deutschland stark verbreitet. Schätzungen ergeben, dass rund zehn Prozent an einer tastbaren Veränderung der Schilddrüse leiden.

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