Die Kaffeemahlung beschreibt einen Vorgang, bei dem Kaffeebohnen pulverisiert werden. Diese werden im Vorhinein geröstet. Für die Mahlung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Der Kaffee kann beispielsweise zwischen zwei Platten unter Druck vermahlen werden. Aber auch die Mahlung zwischen langen Zahnrädern ist ein oftmals genutztes Verfahren. Je nachdem wie stark die Bohnen vermahlen werden, entstehen unterschiedlich feine Pulver. Mit steigender Feinheit wird der Kaffee beim Aufbrühen stärker und bitterer. Deshalb haben verschiedene Kaffeesorten ganz unterschiedliche Geschmackseigenschaften. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich vor allem durch den Mahlgrad, der von eins bis sieben reicht. Die erste Stufe ist für Mokka reserviert. Der zweite Mahlgrad wird dem Espresso zugeordnet. Mahlgrad drei ist für Kaffeepulver geeignet, der per Hand aufgebrüht wird. Der vierte Mahlgrad wird für die Beschreibung von Maschinenkaffee genutzt, wobei die Maschine einen speziellen Filter enthält. Zugleich ist dieser Mahlgrad auch für Kannenkaffee geeignet. Mahlgrad fünf ist für die herkömmliche Kaffeemaschine gedacht, der über einen Spitzfilter verfügt. Während der sechste Mahlgrad für die normale Kaffeemaschine ohne Besonderheiten genutzt wird, ist der siebte Grad für eine Kaffeemaschine mit Rundfilter gedacht. Der im Handel hauptsächlich erhältliche Kaffee verfügt normalerweise über den sechsten Mahlgrad, da die Hersteller davon ausgehen, dass das Pulver in einer herkömmlichen Maschine verwendet wird. Obwohl die Verpackungen das Aroma schützen, sollten die Bohnen dennoch kurz vor der Zubereitung gemahlen werden. Auch bei einem guten Aromaschutz geht Geschmack verloren. Nur die frisch gemahlenen Bohnen verfügen über das volle Aroma. Moderne Mahlmaschinen – die es auch für den Haushalt gibt – können alle Mahlgrade erzeugen.

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