Kaffeezubereitungen beschreiben alle Methoden, die dazu dienen, Kaffee aufzubrühen. Obwohl es mehrere hundert Arten gibt, lassen sich alle Zubereitungen auf sechs Grundtypen reduzieren. So kann der Kaffee auf Espressoart direkt im Wasser gekocht werden. Bei der Filtermethode wird der Kaffee in einen Filter gegeben und mit Wasser überbrüht. Die französische Brühmethode basiert auf dem Auflösen des Pulvers in heißem Wasser. Das Pulver schwimmt dabei in dem Wasser und gibt die Geschmacksstoffe direkt an es ab. Nach der Brühzeit wird der Kaffeesatz dann mit einem langen Stab nach unten gedrückt, so dass nur noch der Kaffee selbst vorliegt, der dann ohne Satz getrunken vorliegt. Bei der Türkischen Zubereitung wird das Kaffeepulver mit Wasser und Zucker vermengt. Es wird dann in einem Kupferkessel gekocht und danach samt Kaffeesatz in eine Tasse umgeschüttet. Dieser wird zum Teil mitgetrunken. Daneben ist auch der lösliche Kaffee eine gängige Zubereitungsform. Hierbei wird ein getrocknetes Kaffeeextrakt verwendet, das in heißem Wasser aufgelöst wird. Bei dem Extrakt handelt es sich nicht um Kaffeesatz oder -pulver, sondern um fertigen Kaffee, dem durch Sprüh oder Gefriertrocknen das Wasser entzogen wurde. Beim Schwallverfahren wird das Kaffeepulver in einen Filter gegeben. Das heiße Wasser wird in mehreren Schwällen über das Pulver gegeben. Direkt nach dem Einfüllen erfolgt der Filtervorgang, so dass nur noch der reine Kaffee vorhanden ist. Je nach verwendeter Zubereitungsform variiert der Geschmack deutlich. Schwimmt der Satz im Wasser, dann ist der Kaffee grundsätzlich kräftiger als bei Zubereitungen, bei denen das Wasser direkt nach dem Aufbrühen vom Kaffeepulver getrennt wird. Darüber hinaus gelangen je nach Zubereitungsform unterschiedlich viele Geschmacksstoffe in den fertigen Kaffee.

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