Kalium ist der Gegenspieler des Natriums. Es ist deshalb ebenfalls für die Regulation der Gewebespannung zuständig. Zugleich hat der Mineralstoff einen hohen Einfluss auf die Herztätigkeit. Rund 2000 mg müssen täglich über die Nahrung zugeführt werden. Kaliumlieferanten sind neben Getreide und Kartoffeln auch Obst und Gemüse. Wird zu wenig Kalium zugeführt, dann kommt es zu einer Schwächung der Muskulatur, Störungen der Herzfunktion sowie Darmträgheit. Zugleich können sich Ödeme bilden. Kalium hat die Eigenschaft, dass es wasserlöslich ist. Gerade beim Kochen kann der Stoff aus den Lebensmitteln herausgelöst werden. Dies hat die Auswirkung, dass unter Umständen nur geringe Mengen des Stoffes aufgenommen werden. Allerdings spielt der Stoff vermutlich eine wichtige Rolle beim Bluthochdruck. Das Verhältnis von Kalium und Natrium in der Nahrung scheint hierbei von einer tragenden Bedeutung zu sein. Wird der Stoff in größeren Mengen aufgenommen, dann hat dies scheinbar eine blutdrucksenkende Wirkung. Allerdings ist zu beachten, dass die Nieren Kalium nicht abbauen können. Dadurch ist eine zu hohe Zufuhr für Nierenkranke eher schädlich zu bewerten.

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