Der Kardamom ist ein asiatisches Gewächs, das zu den Ingwergewächsen gehört. Von der Pflanze wird die Frucht genutzt. Dies unterscheidet sie von anderen Ingwergewächsen, bei denen für gewöhnlich die Wurzeln verwendet werden. In der Küche werden zwei Arten verwendet. Der Schwarze Kardamom hat ein herbes und erdiges Aroma. Er wird über offenem Feuer getrocknet, so dass er ein rauchiges Aroma entwickelt. Bedingt durch diese Bearbeitung und seinen Geschmack wird er vor allem für die Zubereitung von Fleischgerichten eingesetzt. Er ist ein fester Bestandteil der indischen Küche. Der grüne Kardamom stammt ebenfalls ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Inzwischen wird er auch in Madagaskar, Guatemala, Tansania und Vietnam angebaut. Die Pflanze wird als Gewürz verwendet und hat ein scharfes aber süßliches Aroma, weshalb es auch in Süßspeisen eingesetzt wird. Der Kardamom wirkt vor allem auf die Verdauung. Hier verhindert er Blähungen und löst Krämpfe. Darüber hinaus wird die Verdauung allgemein angeregt. Er wirkt allgemein sehr anregend, weshalb es in den Heimatländern im Ruf steht, ein Aphrodisiakum zu sein. Durch seine krampflösende Wirkung kann er auch bei Beschwerden während der Monatsblutungen eingenommen werden

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