Die Kartoffel ist in Deutschland ein Hauptnahrungsmittel. Sie ist ein wichtiger Kohlenhydratlieferant und enthält wenig Fett. Die Kohlenhydrate sind hauptsächlich in Form der Stärke vorhanden. Die Kartoffel enthält hochwertiges Eiweiß, das allerdings in niedriger Konzentration vorhanden ist. Darüber hinaus liefert die Knolle Vitamin C, Vitamin B1 und B2 sowie Mineralstoffe. War anfänglich eine Sorte in den Gärten zu finden, so sind es heute über 100 Sorten, die auf dem Markt verfügbar sind. Bedingt durch die gesetzlichen Vorschriften, müssen die Knollen über eine Kennzeichnung verfügen, die dem Käufer die Auswahl zwischen den verschiedenen Angeboten erleichtern soll. Neben der Erntezeit und der Sorte muss auch das Gewicht, die Handelsklasse sowie der Kochtyp und der Abfüller vermerkt sein. Insgesamt lassen sich drei Kochtypen unterscheiden. Die festkochenden Varianten sind nach dem Kochen fest, feinkörnig und feucht. Beim Kochen selbst platzen sie nicht auf. Sie werden hauptsächlich für Speisen wie Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder Salz- und Pellkartoffeln verwendet. Vorwiegend festkochende Varianten sind mäßig feucht und feinkörnig. Sie platzen nur wenig auf und eignen sich für die Herstellung von Bratkartoffeln, Salz- und Pellkartoffeln. Mehlig kochende Varianten sind trocken und grobkörnig. Sie platzen beim Kochen auf. Deshalb werden sie hauptsächlich für Speisen verwendet, bei denen sie püriert werden müssen. Solche Speisen sind beispielsweise Püree, Klöße, Suppen, Puffer oder Eintöpfe.

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