Kinder sind ein fester Bestandteil der Familie. Im Normalfall sind die Eltern bis zur Pubertät ihre Vorbilder . Sie richten sich nach den Erwachsenen und nehmen teilweise ihre Gewohnheiten und Eigenarten an. Eltern geben die Richtung vor und sorgen damit für eine Orientierung im Leben der Sprösslinge. Die Gemeinschaft selbst steht dazu in vielfältigen Beziehungen und Wechselwirkungen, die sich auf den Nachwuchs übertragen. So gibt es beispielsweise eine Wechselwirkung zwischen Familie und Beruf. Der Beruf beeinflusst dabei die soziale Stellung, die dann prägend für die Kinder wirkt. Und auch die Bildung wird durch den Beruf mitbestimmt. Waren die Eltern Akademiker, dann haben in der Regel auch die Kinder in späteren Jahren ein höheres Bildungsniveau. Kein Wunder also, dass die Familie maßgeblich auch die Ernährungsgewohnheiten der Kinder prägt. In der heutigen Gesellschaft werden viele Fertigprodukte verwendet. Zudem besteht ein Überangebot an Süßigkeiten. Viele Erwachsene geben den Kindern diese Produkte, da sie Schokolade und Fertigsoßen mögen. Dies ist ein Fehler, denn Studien haben nachgewiesen, dass der Nachwuchs den natürlichen Geschmack der Zutaten meistens nicht mehr kennt. Schuld daran sind die Geschmacksverstärker sowie Zucker und Aromen. Darüber hinaus sind noch weitere Stoffe vorhanden, die den Geschmack nicht nur verstärken, sondern zum Teil auch stark beeinflussen. Werden Kinder nur mit diesen Produkten ernährt, gewöhnen sie sich daran. Das Resultat ist, dass die natürlichen Zutaten als künstlich empfunden werden. Darüber hinaus werden vermehrt zuckerhaltige Lebensmittel konsumiert. Fehlen die Geschmacksträger, dann wird die Nahrung weitgehend vermieden. Zudem werden schädliche Transfettsäuren aufgenommen, die bei der Härtung von Nahrungsfetten entstehen. Durch eine zu hohe Kalorienzufuhr sind viele Kinder übergewichtig, so dass die Gesundheit weiter beeinträchtigt wird. Hauptnährstoff sind plötzlich nicht mehr die Kohlenhydrate aus Stärke, sondern die tierischen Fette, die ebenfalls in den meisten Fertigprodukten vorhanden sind. Insgesamt entsteht eine sehr ungesunde Lebensweise, die dann das restliche Leben fortgeführt wird. Später kann es dann zu Herzinfarkt oder Schlaganfall und ähnlichen Krankheiten kommen. Zudem werden auch Allergien durch diese Ernährungsformen gefördert. Im Umkehrschluss kann auch die gesunde Lebensführung sowie die gesunde Ernährung erlernt werden. Wachsen Kinder mit frischen und selbstgekochten Gerichten auf, dann werden sie diese Angewohnheit beibehalten. Anstelle der Schokolade kann reifes Obst gereicht werden, das ebenfalls sehr süß ist. Geschmacksverstärker können weitgehend aus den Lebensmitteln rausgefiltert werden und noch einiges mehr. In der Kombination mit Bewegung erlernt das Kind dann schon früh eine gesunde Lebensführung. Dadurch bleibt der Nachwuchs nicht nur im Kindesalter gesund. Vielmehr kann es ein hohes Alter erreichen und dabei gesund bleiben. Auch das Risiko für Allergien sinkt dadurch. Insgesamt ist eine gesunde Ernährung ein Garant für eine gesunde spätere Lebensführung. Das Wohl des Kindes und die Erziehung zu einem selbstständigen Menschen steht für Eltern immer an erster Stelle, so dass gerade diese Lebensführung einen besonderen Beitrag zur Erziehung leistet.

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