Kohlenhydratarme Diäten zeichnen sich durch eine starke Reduzierung der Kohlenhydrate innerhalb der täglichen Nahrung aus. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung der Nahrung immens. Eiweiße und Fette nehmen einen größeren Anteil ein, während die Kohlenhydrate kaum noch verzehrt werden. Ein großer Nachteil der Diäten ist, dass der Stoffwechsel beeinträchtigt wird, so dass es zu Nieren- und Leberproblemen kommen kann. Dies resultiert vor allem aus dem hohen Eiweiß- und Fettanteil. Darüber hinaus werden nur wenige Ballaststoffe aufgenommen, wodurch es zu Verdauungsproblemen kommen kann. Die Stoffe regen normalerweise die Darmtätigkeit an, was in diesem Fall nicht mehr gewährleistet ist, so dass Verstopfungen auftreten können. Zugleich enthalten die erlaubten Lebensmittel nur noch wenige wasserlösliche Vitamine. Vor allem die B-Vitamine liegen nur noch vermindert vor. Diese müssen daher künstlich zugesetzt werden. Die Ernährung ist sehr einseitig und nicht ausgewogen. Daher können Mangelerscheinungen auftreten. Der Vorteil der kohlenhydratarmen Diäten besteht allerdings darin, dass das metabolische Syndrom gemildert wird, wie auch Studien belegen. Gerade die Blutzuckerwerte sowie die Blutfette können günstig beeinflusst werden. Auch der Blutdruck wird durch die Abnehmkuren gesenkt. Ein Vorteil ist, dass die Zellen wieder empfindlich für Insulin werden, wodurch sie effektiver bei der Reduktion des Übergewichts sind. Sie können allerdings nicht über einen langen Zeitraum angewendet werden, so dass es sich eher um kurzzeitige Maßnahmen handeln kann. Eine Dauerernährung ist mit diesen Diäten nicht möglich.

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