Wasser aus der Quelle verfügt über natürliche Kohlensäure. Nicht jeder mag diesen Stoff in seinem Mineralwasser. Liegt nun mehr Kohlensäure vor, als das Wasser haben soll, wird es entzogen. Hierfür stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die alle darauf abzielen, dass sich das Gas aus dem Wasser löst. Die Kohlensäure wird dann einfach vom Wasser getrennt und verbindet sich nicht mehr damit. Dem Mineralwasser darf nur die freie Kohlensäure entzogen werden. Hierfür wird meistens das „Verquirlen“ verwendet. Dabei wird das Wasser in einem Becken in starke Bewegungen versetzt. Deshalb löst sich die Kohlensäure vom restlichen Wasser ab und steigt auf. In der Regel wird es dann aufgefangen. Bei den meisten Mineralwässern wird ein Teil der Säure wieder künstlich zugesetzt. Werden diese Verfahren angewendet, dann muss dies deutlich auf der Verpackung vermerkt sein. Allerdings wird dabei keine Angabe gemacht, ob die Kohlensäure vollständig oder nur teilweise entzogen wird. Der Gesetzgeber sieht hierfür lediglich den Satz „Kohlensäure ganz oder teilweise entzogen“ im Gesetzbuch vor.

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