Bei der Kohlsuppen-Diät handelt es sich um eine Crash-Diät. Wie bei allen Diäten dieser Art ist nur ein einziges Lebensmittel für die Nahrungsaufnahme erlaubt. In diesem Fall ist es die Kohlsuppe. Für die Zubereitung der Suppen sind viele unterschiedliche Rezepte vorhanden, deren Zutaten schwer verdaulich sind wie Gemüsezwiebeln, Kohl und Weißkraut. Die Suppen selbst dürfen zu jeder Zeit verzehrt werden. Darüber hinaus besteht keine Begrenzung der Menge, so dass das Hungergefühl befriedigt werden kann. Da die Suppen sehr wenig Energie liefern, werden weniger Kalorien aufgenommen, als der Körper verbraucht. Dadurch ist der Körper gezwungen – so die Theorie – Fett aus den Fettzellen zu entnehmen, damit dieser Mangel ausgeglichen wird. In der Praxis wird die Abnahme allerdings nicht durch den Fettabbau erreicht. Vielmehr ist in der Nahrung nur wenig Eiweiß vorhanden, so dass in erster Linie dieses Eiweiß ersetzt wird. Dies wird aber nicht aus dem Depotfett entnommen, sondern vielmehr aus den Muskeln. Deshalb baut der Körper in erster Linie Muskulatur ab, während die Fettzellen kaum vermindert werden. Zugleich wechselt der Körper in den Hungerstoffwechsel um. Dadurch verbraucht er weniger Energie, was nach Beendigung der Diät zu einem JoJo-Effekt führen kann. Zudem gestaltet sich die Ernährung sehr einseitig, so dass sich bei dauerhafter Anwendung Mangelerscheinungen einstellen. Auch eine komplette Umstellung der Ernährung auf diese Form ist daher nicht möglich.

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