Kokosfett ist bei Zimmertemperatur ein weißes und festes Gebilde. Es wird aus der Kopra hergestellt. Hierunter wird das Nährgewebe der Kokosnuss verstanden. Das Fett ist wachsartig und riecht sehr mild. Darüber hinaus hat es eine leichte Kokosnote. Die Gewinnung erfolgt, indem die Kopra zunächst getrocknet wird. Das getrocknete Nährgewebe wird dann gepresst, so dass das flüssige Fett austritt. Danach wird die Flüssigkeit von den festen Resten und unerwünschten Stoffen befreit. In diesem Zustand wird es hart und kann dann verpackt werden. Kokosfett ist hocherhitzbar, weshalb es in der Küche zum Braten, Kochen oder Backen eingesetzt werden kann. Darüber hinaus wird es in der Lebensmittelindustrie zur Herstellung von Süßwaren und Margarinen verwendet. Gerade für den Einsatz beim Kochen, Braten oder Backen werden die Fette nochmals künstlich gehärtet und stehen den Verbrauchern in Reinform zur Verfügung. Auch die Beimischung anderer Fette ist durchaus üblich, um die Verarbeitungseigenschaften zu verbessern. Kokosfett ist nicht gesünder als andere Fette. Es enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die nicht in hohen Dosen konsumiert werden sollten. Allerdings enthält das Produkt auch einfach ungesättigte Fettsäuren. Neben diesen Inhaltsstoffen sind noch Spuren von Calcium, Kalium, Eisen, Phosphor, Kupfer sowie Vitamin E und Aminosäuren vorhanden. Die Mengen sind allerdings zu gering, um einen positiven Effekt auf die Gesundheit auszuüben. Vitamin E wird zudem bei einer Raffination des Fettes entfernt, so dass es in den meisten Produkten nicht mehr vorhanden ist.

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