Die Kornellkirsche gehört zu den Hartriegeln. Von der Pflanze, die als Busch oder Baum wächst, gibt es viele verschiedene Sorten. Sie werden auch in Deutschland und in einigen Teilen Europas angebaut. Allerdings brauchen sie ein mildes Klima, um Reifen zu können, so dass der Anbau bis Mitteldeutschland reicht und eher im Süden Europas erfolgt. Die Früchte werden in überreifem Zustand geerntet und sind dann sehr dunkel. Die Kornellkirsche – die mehr als 100 Jahre alt werden kann – wird noch immer als Ziergehölz eingestuft. Allerdings lassen sich alle Bestandteile dessen zu verschiedenen Zwecken nutzen. Lange Zeit diente sie zur Herstellung von alkoholischen Getränken. Sie kann sowohl roh wie auch gekocht verzehrt werden. Häufig werden süße Zusätze, wie Honig, beigemischt. Vor allem ein Kompott aus der Konellkirsche ist sehr aromatisch. Daneben lassen sich Marmeladen und Gelees aus ihr fertigen. Die Kerne sind hervorragend geeignet, um daraus einen Kaffeeersatz herzustellen. In der Regionalküche werden die dünnen und zarten Blütenzweige verwendet. Sie werden in Teig gehüllt und dann ausgebacken. Kornellkirschen haben eine sehr gute Wirkung auf das Verdauungssystem. Sie reinigen den Darm und fördern die Funktion des Verdauungsapparats. Darüber hinaus verfügen sie über einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, so dass sie auch sehr positive Auswirkungen auf das Immunsystem haben. Gerade in der kalten Jahreszeit können sie vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten konsumiert werden.

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