Kräuter, Gewürze und andere Zutaten charakterisieren eine Landesküche. Beide haben die Aufgabe Speisen und Getränke zu aromatisieren. So verleihen beispielsweise Tee-Kräuter dem heißen Wasser seinen typischen Geschmack. Indische Gewürze machen den Geschmack der Landesküche aus und auch die deutsche oder die italienische Küche ist charakterisiert durch ihre typischen Würzungen und Würzmischungen. Ein großer Unterschied ist dabei nicht gegeben. Vielmehr gehören die Kräuter zu den Gewürzen. Als Gewürz wird jeder essbare Stoff bezeichnet, der einen hohen Gehalt an geschmacksgebenden und aromatisierenden Inhalten aufweist – also auch Kräuter. Darüber hinaus gehören Wurzeln und andere Pflanzenteile sowie Salze und andere Kristalle zu den Gewürzen. Die Bezeichnung ist unabhängig davon, ob die Stoffe in getrockneter oder in frischer Form vorliegen. Auch die Herkunft spielt für die Bezeichnung keine Rolle. Kräuter selbst sind die Blüten oder Blätter, die von essbaren Wildpflanzen stammen. Botanisch gesehen handelt es sich immer um krautige Pflanzen. Da die meisten Formen der Kräuter-Pflanzen sehr anspruchslos sind, werden sie im Garten häufig in einem speziellen Kräuter-Garten angebaut und stehen daher im frischen Zustand zur Verfügung. Die Kräuter werden aber nicht immer als Gewürze eingesetzt. Viele dieser Pflanzen verfügen über einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind für die tägliche Ernährung nicht wichtig. Allerdings können durch diese Stoffe Krankheiten beeinflusst oder geheilt werden. In der Medizin werden diese Pflanzen dann innerhalb der Phytotherapie eingesetzt. In vielen Fällen sind sie dabei ähnlich wirksam wie die synthetischen Medikamente. Ein Beispiel hierfür ist das Johanniskraut, das auf psychische Erkrankungen wie Depressionen positiv Einfluss nehmen kann. Auch Thymian und andere Pflanzen werden aufgrund ihrer Wirkung als Heilkräuter eingesetzt. Die Wirkung kann auch erzeugt werden, indem sie als Würzmittel in den Speisen verwendet werden. Allerdings liegen die Inhaltsstoffe hier nicht in konzentrierter Form vor, so dass die Wirkung eher gering ist.

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