Liköre sind alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 40 Volumenprozent. Darüber hinaus gibt es Liköre, bei denen ein höherer oder niedrigerer Alkoholgehalt erlaubt ist. Ein Beispiel hierfür ist der Aperol, der einen Gehalt zwischen 11 und 15 Prozent aufweist. Die alkoholischen Getränke gehören zu den Spirituosen. Hierbei handelt es sich im wesentlichen um Schnäpse, die durch das Brennen bzw. der Destillation natürlich vergorener Pflanzen- und Obstteile gewonnen werden. Diese Schnäpse bilden auch den Grundstein für die Herstellung von Likören. In der EU gibt es einheitliche Bestimmungen für die Definition des Getränks. Um ein Alkoholgetränk unter dieser Bezeichnung zu führen, muss mindestens ein Invertzuckergehalt von 100 Gramm je Liter vorliegen. Alternativ kann auch ein anderer Zucker eingesetzt werden. Allerdings muss die Menge den Süßungsgrad des Invertzuckers erreichen. Alle Spirituosen, die mindestens diesen Zuckergehalt ausweisen, gehören in diese Gruppe. Klassisch werden die Liköre durch Mazeration hergestellt. Darunter wird ein physikalisches Verfahren verstanden, bei dem die Geschmacksträger direkt in Alkohol eingelegt werden, der dann den Geschmack annimmt. Heute ist dieses Verfahren nur noch selten zu finden. Meistens werden die Getränke hergestellt, indem einem Schnaps Fruchtsirup, Zucker, Aromen, Farbstoffe und andere Zutaten zugesetzt werden.

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