Low-Carb-Diäten sind weit verbreitet. Alle basieren auf dem Prinzip, dass möglichst wenig Kohlenhydrate mit der täglichen Ernährung eingenommen werden. Eine der bekanntesten Formen dieser Art ist die Atkins-Diät. Meistens wird empfohlen, weniger als 20 Gramm Kohlenhydrate pro Tag zu konsumieren. Fett darf bei diesen Diäten allerdings unbegrenzt verzehrt werden. Grundsätzlich gilt, dass die Fette aus Oliven und Fisch gewonnen werden sollten, da der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Mittelpunkt der Ernährungsform steht. Darüber hinaus beinhalten die Diäten auch eine hohe Zufuhr an Eiweißen. Dadurch kommt es zu einer starken Belastung der Nieren sowie zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Zugleich werden vermindert B-Vitamine eingenommen, so dass zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel zugesetzt werden müssen. Insgesamt besteht das Problem, dass durch die Low-Carb-Diäten Mangelerscheinungen entstehen können. Der Vorteil der Diäten ist, dass die Gewichtsabnahme im Vergleich zu Low-Fat-Diäten wesentlich schneller ist. Der Blutzucker- und Insulingehalt nimmt sehr schnell ab, wodurch die Empfindlichkeit der Zellen für das Insulin gesteigert wird. Dies hat vor allem auf Personen mit einer Insulinresistenz positive Auswirkungen. Das metabolische Syndrom kann positiv beeinflusst werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich ein gutes Sättigungsgefühl einstellt. Dies ist dadurch begründet, dass viel Eiweiß zugeführt wird. Hier können über 200 Gramm pro Tag verzehrt werden.

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