Magen-Darm-Beschwerden sind vielfältig. Magen und Darm reagieren dabei auf die unterschiedlichsten Einflüsse. Nicht nur ein Magen-Darm-Virus kann dabei Symptome verursachen. Auch Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel, verdorbene Nahrung, Parasiten, menschliche Gefühle und noch viel mehr haben Einfluss auf das Verdauungssystem. Daher sind die Symptome sehr vielfältig und nicht immer ist anhand derer die Erstellung einer eindeutigen Diagnose möglich. Trotz der Vielfalt der Magen-Darm-Symptome, treten einige Anzeichen bei den meisten Krankheiten auf. Durchfall ist beispielsweise ein solches Symptom. Darüber hinaus sind häufig auch Blähungen anzutreffen sowie Schmerzen und Krämpfe. Neben den eher seltenen Erkrankungen und Beschwerden gibt es zahlreiche alltägliche Probleme wie die Magen-Darm-Grippe. Häufig ist dabei ein Virus Auslöser der Grippe. Ein Magen-Darm-Infekt heilt in der Regel folgenlos aus. Auch kurzzeitige Beschwerden auf Grund von fetten Speisen gehören dem Alltagsgeschehen an. Jede Erkrankung muss in anderer Weise behandelt werden. Hierfür muss auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Hilfreich zur Entlastung des Verdauungskanals ist allerdings das sogenannte „Magen-Darm-Essen“, das möglichst schonend ist. Dies gilt nicht nur für einen Magen-Darm-Infekt, sondern für alle Erkrankungen in diesem Bereich. Tritt bei Störungen im Bereich Magen-Darm Durchfall auf, dann müssen genügend Mineralstoffe zugeführt werden. Hierfür muss die Trinkmenge deutlich erhöht werden. Geeignet ist Mineralwasser. Auch Tees sind eine gute Alternative. Kohlensäurehaltige Getränke oder Koffein sollten gemieden werden. Dies gilt auch für Cola, die immer wieder empfohlen wird. Da meistens Blähungen auftreten, sollten blähende Lebensmittel wie Kohl vermieden werden. Leicht verdauliche Kost wie Gemüse und Obst steht im Vordergrund. Auch Suppen sind gut zur Ernährung geeignet. Fette Speisen sollten nicht auf dem Speiseplan stehen. Sie sind schwer verdaulich und verstärken die Symptome. Liegt eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Nahrungsbestandteile vor, dann müssen diese Stoffe vermieden werden. Grundsätzlich gilt, dass bei Störungen, die länger als wenige Tage anhalten, ein Arzt aufgesucht werden sollte. Viele ernsthafte Erkrankungen können ähnliche Symptome zeigen wie die einfachen Infektionen. Tumore können beispielsweise Blähungen und Durchfall verursachen. Ist Blut im Stuhl vorhanden, dann sollte auf keinen Fall gezögert werden. Hier liegt eine ernsthafte Erkrankung vor, die dringend behandelt werden muss. Ist der Stuhl deutlich rot, dann entstammt das Blut dem Enddarm – dem letzten Darmabschnitt. Vielmehr ist allerdings okkultes Blut gefährlich. Dieses stammt aus dem oberen Darmbereich und wurde daher verdaut. Deshalb ist es nicht mehr rot, sondern schwarz. Der Stuhl ist somit ebenfalls schwarz eingefärbt. Der Anteil der Farbe kann je nach Blutmenge variieren. Im schlimmsten Fall ist der gesamte Stuhlgang schwarz und hart.

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