Der Meerrettich ist eine sehr ausdauernde und krautige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. In der Küche wird die Wurzel verarbeitet. Sie kann hier als Gemüse oder auch als Gewürz fungieren. Deutschland stellt die wichtigste Anbauregion für Meerrettich dar. Allerdings wird die Pflanze auch in Österreich, den USA und in Südafrika angebaut. Neben den kultivierten Pflanzen finden sich auch noch einige wilde Ausprägungen. Geschmacklich besteht der Unterschied darin, dass die Kulturpflanzen wesentlich milder sind, als dies bei den wilden Formen der Fall ist. Hat sich der Meerrettich im Garten ausgebreitet, dann kann er nur schwer entfernt werden. Selbst die kleinsten Wurzelreste im Boden reichen aus, damit sich die Pflanze wieder entwickeln kann. Der europäische Vertreter ist im Gegensatz zum asiatischen Verwandten Wasabi milder. Allerdings sind die Unterschiede nicht zu groß, wie allgemein angenommen wird. Das Aroma betreffend sind sie fast identisch. In der Küche wird die Pflanze vor allem zu geräuchertem Fisch gereicht. Darüber hinaus begleitet das Gemüse Tafelspitz, Tellerfleisch und kann auch in der Suppe eingesetzt werden. In Quark oder Frischkäse bildet er eine ideale Ergänzung von Brotaufstrich. Auch als Sahnemeerrettich ist das Gemüse mittlerweile im Handel zu finden. Darüber hinaus wird er auch zu Wild gereicht und ergänzt hier die Preiselbeeren. In Franken und Hessen wird er traditionell zu gekochtem Rindfleisch serviert.

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