Die Milchsäuregärung ist eines der ältesten Konservierungsverfahren. Es wurde bereits vor mehreren Tausend Jahren angewendet. Genutzt wurde es vor allem in China, Rom und Griechenland. Das Verfahren wird bei Gemüse eingesetzt. Bei dem Gärungsverfahren werden die im Gemüse enthaltenen Kohlenhydrate in Milchsäure und in Kohlenstoffdioxid umgewandelt. Verantwortlich für die Umwandlung sind dabei die Milchsäurebakterien, die der Konserve künstlich zugesetzt werden. Durch die Zusetzung von Säure werden die im Gemüse enthaltenen Bakterien gehemmt und sterben ab. Die Folge davon ist, dass der Zerfall des Produkts gestoppt wird, so dass die Haltbarkeit der Konserve um viele Jahre steigt. Das Verfahren wird nicht nur bei Gemüse genutzt. Auch die Sauermilchprodukte entstehen durch diese Prozedur. Allerdings steht hierbei nicht die Konservierung im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Schaffung eines neuen Produkts. Auf Grund der Milchsäuregärung haben sich vielfältige Spezialitäten herausgebildet, bei denen ein säuerlicher und doch leicht herber Geschmack besonders zur Geltung kommt. Dieser entsteht bei dem Gärungsverfahren immer. Beliebt sind vor allem die Sauren Bohnen, die eine regionale Spezialität darstellen. Darüber hinaus ist das Sauerkraut sowie sauer eingelegter Paprika ein Bestandteil vielfältiger Gerichte

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