Mohn ist ein Mohngewächs. Mehr als 100 Arten sind derzeit bekannt. Je nach Art können die krautigen Pflanzen ein-, zwei- oder mehrjährig sein. Eine der wichtigsten Pflanzen ist allerdings der Schlafmohn. Daneben ist der rote Klatschmohn weit verbreitet, der in der Wildform in ganz Europa wächst. Während in Österreich Schlafmohn ohne Einschränkung angebaut werden darf, sind in Deutschland allerdings nur zwei Arten erlaubt. Dies ist durch den Umstand bedingt, dass Schlafmohnsamen Opiate enthalten. Durch die Beschränkung auf die beiden Arten soll eine Gefährdung ausgeschlossen werden. In Österreich werden viele Speisen mit verschiedenen Mohnarten zubereitet. In Deutschland ist der Einsatz in der Küche eher gering. Vor allem Backwaren wie Mohnbrötchen oder Brot enthalten Mohn. Darüber hinaus wird er auch zu Germknödeln und anderen Produkten gereicht, die nicht primär der deutschen Küche zugeordnet werden können. Mohn wird auch im Handel angeboten. Damit der Opiatanteil niedrig ist, muss auf eine saubere Ernte geachtet werden. Allerdings finden sich viele Produkte aus dem Ausland in den heimischen Supermärkten. Diese sind häufig unsauber verarbeitet, so dass der Anteil an Opiaten erhöht sein kann. Bedingt durch diesen Umstand sollte von der Verwendung dessen in Babynahrung abgesehen werden.

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