Der menschliche Körper verfügt über rund 70 Gramm Natrium. 50 Prozent davon sind im Blut und in der Gewebeflüssigkeit in Form von Kationen gelöst. Das Anion ist das Chlorid. Beide Stoffe zusammen sind außerhalb der Zellen, regeln allerdings sowohl den Wasserhaushalt innerhalb wie auch außerhalb der Zellen. Deshalb sind sie wichtige Stoffe für die Erhaltung der Gewebespannung. Ein Drittel des Natriums ist in den Knochen gespeichert und wird bei einem Mangel an das Blut abgegeben. Darüber hinaus spielt der Mineralstoff eine wichtige Rolle bei der Reizleitung der Nerven. Wenn der Körper schwitzt, dann geht Natrium und Kalium verloren, was ein allgemeines Schwächegefühl, Gewichtsverlust und Krämpfe verursacht. Darüber hinaus kann der Blutdruck absinken. Auch durch Durchfall und Erbrechen kann die Konzentration sinken und Mangelzustände auftreten. Das Natriumverhältnis im Körper muss immer konstant bleiben. Der Körper reagiert bei einer zu hohen Konzentration des Stoffs immer mit Durst. Der Ausgleich erfolgt dann durch die Zufuhr von Wasser. Der Tagesbedarf liegt bei rund 550 mg, die über Kochsalz, Wurst und Käse aufgenommen werden.

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