Naturidentische Farbstoffe werden chemisch hergestellt. Die bei der Herstellung entstandenen Stoffe sind in identischer Form allerdings in der Natur anzutreffen. Sie haben die Aufgabe, farblose Lebensmittel appetitlicher zu gestalten. Darüber hinaus geben sie Lebensmitteln ihre ursprüngliche Farbe zurück, wenn diese bei der Verarbeitung zurückging. So wird häufig das Vorliegen einer bestimmten Frucht vorgetäuscht, die in der Speise selbst nur in geringen Mengen vorhanden ist. Da naturidentische Farbstoffe natürliche Vorbilder haben, ist ihre Nutzung normalerweise unbedenklich. Dennoch gibt es auch Berichte, die von Nebenwirkungen, wie Durchfälle, zeugen. Eine genaue Untersuchung erfolgte bisher allerdings nicht, so dass die Meinungen diesbezüglich divergieren. Naturidentische Farbstoffe haben gegenüber ihren natürlichen Vorbildern den Vorteil, dass sie preiswerter sind, was gerade in der industriellen Produktion zur Geltung kommt. Wie auch alle anderen Stoffe, müssen sie in der Zutatenliste entweder namentlich oder in Form einer E-Nummer vermerkt werden. Die E-Nummern sind die gesamte EU betreffend einem bestimmten Stoff zugeordnet. Beispiele für naturidentische Farbstoffe sind beispielsweise das β-Carotin, β-apo-8 Carotinal, Riboflavin, Kurkumin oder Lycopin.

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