Obst ist ein Sammelbegriff. Er bezeichnet essbare Früchte und Scheinfrüchte. Sie stammen von mehrjährigen Pflanzen und in den meisten Fällen können die Früchte roh gegessen werden. Ist das Obst frisch, dann ist es ein gesunder Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Es enthält vor allem Mineralstoffe und Vitamine. Darüber hinaus verfügen sie über einen hohen Wasseranteil und haben daher nur wenig Kalorien. Auch Kohlenhydrate, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind in den Früchten enthalten. Nicht zuletzt durch den hohen Anteil an Vitaminen sind die Früchte unverzichtbar in der täglichen Ernährung. Insgesamt lassen sich mehrere Varianten unterscheiden. Neben dem Kernobst ist das Steinobst auf dem Markt erhältlich. Zum Kernobst zählen beispielsweise Äpfel, Quitten und Birnen. Sie verfügen nur über kleine Kerne in einem Gehäuse. Steinobst besteht aus Früchten wie Kirschen, Pflaumen oder Aprikosen. Sie haben einen ausgeprägten Kern in ihrem Inneren. Beerenobst wie Erdbeeren, Preiselbeeren oder Weintrauben unterscheiden sich vielmehr durch den Aufbau der Früchte von anderen Arten. Es handelt sich dabei um Gewächse, die Beeren produzieren. Schalenobst sind jene Gewächse, die auch als Nüsse bezeichnet werden. Neben den Haselnüssen gehören auch Pistazien, Erdnüsse oder Mandeln zu diesem Sammelbegriff. Eine Sonderform unter den Arten sind die Südfrüchte. Hier erfolgt die Einteilung aufgrund ihrer Herkunft. Beim Obst sind drei Handelsklassen verfügbar. Die Klasse I besteht aus hochwertiger Ware. Es handelt sich dabei um große Früchte, die nur leichte Fehler und Schäden aufweisen. Das Fruchtfleisch muss vollkommen gesund sein. Bei der Klasse II handelt es sich um gute Ware, die eine marktfähige Qualität hat. Die Formen und Färbungen dürfen Fehler aufweisen. Diese beiden Handelsklassen sind am häufigsten in den Regalen anzutreffen. Wesentlich seltener ist die Handelsklasse Extra vorhanden. Die Klasse verlangt, dass die Früchte fehlerlos sind und der Stiel unverletzt ist. Schmutz und Rückstände dürfen nicht mehr vorhanden sein. Aufgrund dieser Definitionen sind viele Wildformen nicht mehr im Handel erhältlich. Sie sind oftmals kleiner als die künstlich gezüchteten Produkte. Der Nährstoffgehalt ist bei den wilden Verwandten in vielen Fällen ebenfalls höher. Diese Wildformen sind zwar nicht mehr im Handel, dennoch können sie in Privatgärten angetroffen werden. Bedingt durch ihren Geschmack sind viele Wildformen für die Lebensmittelindustrie interessant. Deshalb verfügen inzwischen vor allem die großen Industrieunternehmen über Mitarbeiter, die in Gärten oder in wilden Gegenden nach den Wildformen spezieller Pflanzen suchen. So sind in Italien Personen unterwegs, die alte Tomatensorten aufspüren, die dann teilweise kultiviert werden. Sind wieder genügend Pflanzen vorhanden, dann werden sie für die Produktion eingesetzt.

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