Der ökologische Anbau ist eine umweltschonende Anbauform. Sie soll weniger Rückstände in den Lebensmitteln zur Folge haben. Die Schadstoffbelastungen sind zum Teil geringer, als dies bei den konventionell angebauten Produkten der Fall ist. Darüber hinaus sind keine Pestizidrückstände und Tierarzneimittelrückstände in den Produkten enthalten. Auch der Nitratgehalt ist bei diesen Produkten geringer, als dies bei jenen des konventionellen Anbaus festgestellt werden kann. Dies ist ein Resultat der organischen Düngung. Allerdings werden Luftschadstoffe und Schadstoffe im Wasser auch von diesen Produkten aufgenommen. Deshalb enthalten auch bei diese Schwermetalle, die in gleicher Konzentration vorliegen können, wie dies bei den Produkten des konventionellen Anbaus der Fall ist. Aufgrund gesetzlicher Regelungen existieren Mindestanforderungen. Nur wenn ein Erzeuger diese Anforderungen erfüllt, darf er seine Produkte als Produkte aus biologischem Anbau kennzeichnen. Beispielsweise ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beschränkt auf wenige Möglichkeiten. Gentechnisch veränderte Mikroorganismen und Pflanzen dürfen nicht eingesetzt werden. Um die Qualität zu gewährleisten, werden die Betriebe einmal jährlich kontrolliert. Trägt ein Produkt das „Bio-Siegel”, dann kann der Verbraucher sicher sein, dass es sich um Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau handelt. Es ist ein staatliches Kontrollzeichen, das verbands- und marktübergreifend ist. Daneben sind noch viele weitere Siegel vorhanden. Viele dieser Siegel haben allerdings keinen hohen Stellenwert. Deshalb sollte der Verbraucher sich vor dem Kauf dieser Produkte über die Seriosität derer informieren.

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