Die Vertreter der Oligo-Antigenen Diät gehen davon aus, dass Lebensmittelallergien zu Verhaltensstörungen führen. Daher dürfen allergieauslösende Lebensmittel nicht eingenommen werden. Aus diesem Grund werden Milch, Eier, chemische Lebensmittelzusätze, Zitrusfrüchte, Weizen oder Milchprodukte bei dieser Diät nicht verzehrt. Es handelt sich somit insgesamt nicht um eine gewichtsreduzierende Diät, sondern vielmehr um ein medizinisches Verfahren. Die Diät wird immer unter der Aufsicht von Ärzten durchgeführt. Da im ersten Monat nur Lebensmittel gegessen werden, die nicht alle Nährstoffe enthalten, müssen Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Nach Ablauf der vier Wochen werden dann in Schritten wieder Lebensmittel erlaubt. Dabei wird die Reaktion des Patienten beobachtet. Erfolgt keine Verschlechterung des Verhaltens, dann dürfen diese Lebensmittel weiterhin gegessen werden. Erfolgt eine Verhaltensänderung, dann dürfen die Lebensmittel dauerhaft nicht mehr konsumiert werden. Eine Verbesserung der Problematiken konnte durch die konsequente Durchführung der Oligo-Antigenen Diäten tatsächlich nachgewiesen werden. Allerdings sprechen nicht alle Patienten auf die Diät an, so dass ein hoher Prozentsatz keine Verbesserung erfährt.

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