Unter dem Begriff Pasteurisierung wird eine schonende Wärmebehandlung der Milch verstanden. Die meisten Frischmilchsorten werden ihr unterzogen, von der inzwischen zwei unterschiedliche Verfahren unterschieden werden können. Bei der normalen Verfahrensweise wird die Milch zwischen 15 und 30 Sekunden auf bis zu 75 Grad erhitzt. Anschließend erfolgt eine schnelle Abkühlung auf ungefähr fünf Grad. Danach ist die Milch vier bis fünf Tage haltbar. Allerdings muss sie bei der Lagerung gekühlt werden. Die Hocherhitzung ist das zweite Verfahren. Die Milch wird hier bis zu zwei Sekunden auf 85 bis 125 Grad erhitzt und danach sofort auf vier bis fünf Grad abgekühlt. Beide Verfahren begünstigen die Haltbarmachung der Milch und die Gesundheit. In der Milch befinden sich Keime, die schädlich wirken können und die Haltbarkeit drastisch reduzieren. Durch die Verfahren werden rund 95 Prozent der Keime vernichtet. Bedingt durch die kurze Erhitzungszeit gehen nur wenige Inhaltsstoffe verloren. Der Geschmack verändert sich durch die Bearbeitung kaum. Allerdings erhält die Hocherhitzung den Geschmack besser als die erste Variante. Ein weiterer Vorteil entsteht durch die direkte Wärme. Die Milcheiweiße werden denaturiert. Dadurch können sie wesentlich besser verdaut werden.

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