Reismilch darf nicht unter der Bezeichnung Milch im Handel geführt werden. Deshalb ist auf den Verpackungen ausschließlich der Begriff Reisdrink vermerkt. Dabei handelt es sich um eine Getreidemilch, deren Herstellung der Produktion der Sojamilch ähnlich ist. Dafür wird der Vollkornreis genutzt. Dieser muss zunächst gemahlen werden. Danach wird er mit Wasser verkocht. Durch ein Vermaischen entsteht dann das Produkt, das eine cremige und doch leicht schleimige Konsistenz hat. Nach dem Kochen werden die festen Bestandteile schließlich ausgefiltert, so dass die Reismilch zurückbleibt. Häufig werden ihr Pflanzenöle zugegeben, da die Milch sehr dünn ist. Auch Emulgatoren werden deshalb häufig eingesetzt. Obwohl mit vielen Nährstoffen angereichert, ist sie arm an Mineralstoffen. In Europa wird das Produkt häufig in der veganen Küche eingesetzt. Da sie keine Laktose oder Gluten beinhaltet, kann sie als Milchersatz bei Unverträglichkeiten eingesetzt werden. Allerdings können sich durch einige fehlende Nährstoffe Mangelerscheinungen einstellen, die durch andere Lebensmittel ersetzt werden müssen.

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