Safran ist ein Krokus. Die Pflanze hat violette Blüten und wächst mehrjährig. Obwohl sie sehr leicht zu vermehren ist, ist der Preis für den Safran als Gewürz recht hoch. Dies resultiert aus dem Umstand, dass nur die Safranfäden verwendet werden können. Sie gehören zum Stempel der Pflanze und müssen mit der Hand geerntet werden. Rund 200.000 Blüten müssen für ein Kilogramm Gewürz abgeerntet werden. Der Zeitaufwand ist demnach sehr hoch. Das bedeutet, dass ein Pflücker pro Tag nur ungefähr 80 Gramm Gewürz produzieren kann. Pro Gramm kostet das Gewürz daher bis zu 20 Euro. Safran ist als Gewürz sowohl bitter wie auch herb und scharf. Allerdings wird er nicht wegen seines Geschmacks verwendet. Vielmehr hat er die Eigenschaft, Speisen zu färben. Die verwendeten Mengen sind so gering, dass der Geschmack nicht bemerkt wird und dennoch eine intensive Färbung entsteht. Vor allem Reisgerichte werden mit dem Gewürz verfeinert. So wird sowohl ein Risotto wie auch Paella oder indische Gerichte mit den Fäden gewürzt. Darüber hinaus enthält er auch Duftstoffe. Sie sind allerdings leicht flüchtig, so dass der Safran erst kurz vor Ende der Garzeit zugegeben wird. Eine besonders intensive Färbung entsteht durch gemahlene Fäden, die dann zugegeben werden.

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