Der Sanddorn ist ein Ölweidengewächs. Von der Pflanze werden vor allem die Früchte verwendet, die als Schein-Steinfrüchte vorliegen. Bei diesen Formen werden neben den Fruchtblättern noch weitere Pflanzenteile eingebunden, die ursprünglich nicht der Frucht zugeordnet werden können. Diese sind dennoch zum Verzehr geeignet. Der Sanddorn ist in Asien sowie in Mittel- und Nordeuropa beheimatet. Hier wächst er auch in wilden Formen. Er ist sehr anspruchslos und gehört zu den ersten Pflanzen, die Gebiete besiedeln. Auch in Küstennähe ist sie zu finden. Insgesamt lassen sich drei verschiedene Arten unterscheiden, die sich hauptsächlich durch das Gebiet in dem sie wachsen unterscheiden. Der Sanddorn enthält viel Vitamin C. Es ist dabei in einer wesentlich höheren Konzentration vorhanden als in Zitronen und andere Zitrusfrüchten beispielsweise. Übertroffen wird sie hierbei nur von der Hagebutte. Darüber hinaus kann die Frucht selten auch Vitamin B12 enthalten. Dies ist durch die Bakterienbesiedlung bedingt. Zudem sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten sowie die andere Vitamine, die allerdings nicht die Konzentration des Vitamin C erreichen. Sanddorn wirkt sicher daher sehr gut auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Aus der Frucht wird vor allem Marmelade und Saft hergestellt. Darüber hinaus dient sie Alkoholika als Geschmacksverstärker. Der Sanddorn wird allerdings nur selten genutzt. Die Ernte gestaltet sich sehr schwierig, so dass die Frucht sehr teuer ist. Bedingt durch den sehr hohen Preis wird sie nur selten im Rohzustand verkauft.

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