Sauermilch ist ein Lebensmittel, das tatsächlich aus saurer Milch besteht. Sie ist leicht bekömmlich und fördert die Verdauung. Darüber hinaus ist sie im Sommer erfrischend. Die Dicklegung – wie der Prozess genannt wird – ist ein Resultat der Milchsäurebakterien. Sie wandeln den Milchzucker in der Milch in Milchsäure um. Dadurch wird die ursprünglich süße Milch sauer. Das Eiweiß gerinnt und dickt ein. Während in früheren Zeiten dieser Vorgang natürlich entstand, müssen die Milchsäurebakterien heute künstlich zugesetzt werden. Darüber hinaus müssen bestimmte Temperaturen erreicht werden, damit die Milch gerinnt. Die Temperatur bedingt, dass die Bakterien ihre Arbeit verrichten. Nachdem der saure Geschmack erreicht und das Eiweiß geronnen ist, muss dieser Prozess unterbrochen werden, weshalb die Milch gekühlt wird. Sauermilch ist im Vergleich zu normaler Milch länger haltbar. Dies ist ein Umstand, der auf die Säure zurückzuführen ist. Sie dient als natürliches Konservierungsmittel. Sauermilchprodukte gibt es in großer Zahl. Neben der Trinksauermilch ist die Buttermilch ein übliches Produkt. Darüber hinaus gehört der Kefir und der Joghurt in den Bereich der Sauermilch. Ein weiteres Nebenprodukt ist die Trinkmolke sowie die Saure Sahne, der Schmand, die Creme fraiche und die Sauermilch mit Frucht. Viele dieser Produkte – wie die Trinkmolke oder die Buttermilch – sind in Prinzip Abfallprodukte der Eindickung.

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