Die Schonkost wird vor allem bei Magen-Darm-Erkrankungen oder einer Überempfindlichkeit des Magen-Darm-Traktes verabreicht. Darüber hinaus wird sie auch bei Beschwerden der Galle oder Leber eingesetzt. Ziel ist es, die Organe durch eine leicht verdauliche Ernährung zu schonen, so dass die Beschwerden günstig beeinflusst oder gemindert werden. Daher wird Schonkost bei Durchfall und Magenschleimhautentzündung in gleicher Weise eingesetzt wie bei Entzündungen der Gallenblase. Soll die Schonkost Magen-Darm-Probleme beheben, dann wird darauf geachtet, dass es sich um leicht verdauliche Lebensmittel handelt. Geeignet sind beispielsweise gekochte Gemüse. Allerdings sollten stark blähende Sorten, wie Kohlarten, gemieden werden, da sie eine Belastung darstellen. Darüber hinaus kommen magere Fleischsorten, Brot und geriebenes Obst auf den Speiseplan. Wird bei Durchfall Schonkost eingesetzt, sollte es sich um Lebensmittel handeln, die mineralstoffreich sind, da hier viele Mineralien verlorengehen. Wird für den Magen Schonkost eingesetzt, dann sollten möglichst wenige Ballaststoffe vorhanden sein, da sie sich über einen langen Zeitraum im Magen befinden. Gleiches gilt auch, wenn die Schonkost Gastritis und andere Reizungen beeinflussen soll. Ähnliche Voraussetzungen müssen bei jeder Problematik beachtet werden. Um die richtigen Zutaten zu wählen, existieren Rezepte nach denen man sich richten kann. Schonkost kann mit diesen speziellen Rezepten vollwertig und dennoch zweckmäßig zubereitet werden. Dabei steht im Fokus, dass die Schonkost Darm und Magen nicht nur schont, sondern auch Stoffe liefert, die schließlich zur Behebung der Probleme beitragen. Nicht nur bei Magen-Darm-, sondern auch bei Gallen- und Leberproblemen können solche Rezepte eingesetzt werden. Hierbei steht im Vordergrund, die Stoffe in der Nahrung auszuklammern, die einen negativen Einfluss auf die Problematik ausüben. Beispielsweise kann Fett die Galle belasten. Schonkost essen ist bei vielen Erkrankungen die einzige Möglichkeit der Beeinflussung der Problematik. Sie sollte daher immer von einem Arzt bzw. einem Patienten in Erwägung gezogen werden.

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