Bei der Schrothkur handelt es sich nicht primär um eine gewichtsreduzierende Ernährung. Vielmehr ist die Abnahme ein Nebeneffekt. Die Kur ist als ganzheitliches Naturheilverfahren konzipiert. Währenddessen werden Trocken- und Trinktage unterschieden. Grundlage ist eine eiweiß-, fett- und salzlose Kost. Deshalb werden vor allem Reis, Haferbrei, Grießbrei sowie Obst und Gemüse verzehrt. Auch trockene Brötchen sind ein Bestandteil der Ernährung. Darüber hinaus werden im Wechsel Trocken- und Trinktage durchgeführt. Bei der Trockenperiode, die über drei Tage durchgeführt wird, soll pro Tag nur ein halber Liter getrunken werden. Darüber hinaus werden in der Nacht feuchte und kalte Tücher am ganzen Körper angelegt. Bei der Schrothkur handelt es sich um eine Mangelernährung. Deshalb besteht die Möglichkeit, dass starke Mangelerscheinungen auftreten, die negative gesundheitliche Auswirkungen mitsichbringen. Vor allem die Versorgung mit Vitaminen steht dabei im Vordergrund. Durch einen Eiweißmangel können zudem Muskeln abgebaut werden. Darüber hinaus wirkt die Kur stark entwässernd, was ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Während der Trockentage wird hauptsächlich Alkohol getrunken. Dadurch wird der Kreislauf belastet, so dass dadurch ebenfalls schwere Störungen entstehen können. Insgesamt kann die Kur daher nicht empfohlen werden.

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