Die Schüßler-Salze haben ihren Namen von deren Entdecker, Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler. Es handelt sich dabei um Mineralsalze, die in homöopathischen Dosierungen eingenommen werden. Die Entwicklung dieser Methode basiert dabei auf Arbeiten, bei denen Mineralien verabreicht wurden, um die Leistungsfähigkeit der Nervenzellen zu unterstützen. Ein weiterer Grundstein war die Versuchsreihe mit Kunstdünger von Justus Liebig. Schüßler leitete die Erkenntnis ab, dass nicht nur bei Pflanzen, sondern auch beim Menschen positive Wirkungen mit den Salzen erzielt werden können. Der Arzt unternahm in den Anfängen Versuche an Kindern, die an Diphterie erkrankt waren. Durch die Verabreichung der Salze wurde eine hohe Anzahl der Kinder geheilt, woraus er die Richtigkeit seiner Behandlungmethode ableitete. Auf dieser Basis entwickelte er schließlich zwölf Präparate. Jedes Mittel besteht dabei aus einem homöopathisch dosierten Salz. Auch für den Einsatz im Rahmen einer Diät sollen die Mittel unterstützend wirken. Vor dem Frühstück wird empfohlen Natriumsulfat zu konsumieren. Dadurch soll – nach der Theorie des Arztes – eine Entschlackung stattfinden. Der Stoffwechsel wird angeregt und die Verdauung gefördert. Deshalb werde mehr Energie verbraucht. Das Mittagessen gilt es mit Kaliumphosphat zu kombinieren. Dadurch soll das Hungergefühl vermindert werden. Zugleich sollen Blut, Bindegewebe und Nerven von Stoffwechselprodukten befreit werden. Das Abendessen wird empfohlen von Natriumphosphat begleitet werden. Dieses Mittel soll den Fettstoffwechsel regulieren. Zugleich habe das Präparat eine entsäuernde Wirkung haben. Um das Bindegewebe zu straffen, wird die Einnahme von Kieselsäure empfohlen. Eine Wirksamkeit der Stoffe konnte in Studien nicht nachgewiesen werden. Zugleich bleibt unklar, wie die Mineralien im Körper wirken sollen. Eine wirkliche Hilfe im Rahmen der Diät ist daher ungewiss.

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