Die Ernährung in der Schwangerschaft und für Kinder unterscheidet sich von der herkömmlichen Ernährung. Grundsätzlich sollten Schwangere ab dem vierten Monat rund 250 Kilokalorien mehr konsumieren. Damit wird der zusätzliche Bedarf des Kindes gedeckt. Darüber hinaus ist es in der Schwangerschaft wichtig, 20 Prozent mehr Eiweiß, 30 Prozent zusätzlicher Kalzium sowie fünf Prozent mehr Zink gegessen wird. Zugleich muss der Anteil an Vitamin B6 um rund 36 Prozent erhöht werden. Folsäure muss um 30 Prozent erhöht und Jod noch 15 Prozent erhöht werden. Eine Ausnahme bildet Eisen. Von diesem Stoff muss die doppelte Menge zugeführt werden. Grundsätzlich folgen die Ernährungsvorschriften bei Kindern, den normalen Grundsätzen, die auch für Erwachsene gültig sind. Das bedeutet, dass der größte Teil der Ernährung aus Kohlenhydraten bestehen sollte. Der Anteil beträgt rund 55 Prozent der Nahrung. Zudem muss die Ernährung einen Fettanteil von 30 Prozent aufweisen. Der Rest besteht aus Eiweiß. Wie auch bei Erwachsenen ist auf eine Zufuhr von Vitaminen sowie Mineralstoffen und Spurenelementen zu achten. Grundsätzlich muss nicht auf eine spezielle Nahrung geachtet werden. Vielmehr ist eine Mischkost mit einem Anteil an pflanzlichen Zutaten wie Obst und Gemüse einzuhalten. Süßigkeiten werden in kleinen Mengen angeboten. Für Säuglinge sollte die Ernährung mit Muttermilch an erster Stelle stehen. Alternativ kann auch Flaschennahrung verwendet werden. Es sind bereits alle wichtigen Inhaltsstoffe vorhanden. Die Ernährung wird nach der Stillzeit durch Gemüsebreie ergänzt, die in mehreren Schritten in die Ernährung eingeschleust werden. Erst nach ungefähr zehn bis zwölf Monaten sind Fleischzusätze in der Nahrung möglich. Der erste Brei sollte noch sehr fein sein. Mit zunehmendem Alter kann die Grobheit angehoben werden, bis das Kind in der Lage ist, die Nahrung selbst zu kauen.

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