Neben rund 50 Nährstoffen enthält die tägliche Nahrung auch sekundäre Pflanzenstoffe. Sie kommen ausschließlich in Pflanzen vor und gewinnen immer mehr Aufmerksamkeit durch die Wissenschaft. Sie werden derzeit erforscht, da es den Anschein hat, dass viele eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzen. Unter dem Begriff werden rund 10 000 Stoffe zusammengefasst, deren Wirkung höchst unterschiedlich ist. Der Gehalt dieser Stoffe in den Lebensmitteln ist allerdings sehr gering, so dass die aufgenommene Menge vergleichbar mit den Vitaminen und Spurenelementen ist. Rund 100 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe sind derzeit erforscht. Sie lassen sich dabei in zehn verschiedene Gruppen einordnen. Neben den Carotinoiden, Saponinen, Glukosinolate, Polyphenole, Proteaseinhibitoren und Terpenen sind auch Phytosterine, Phytoöstrogene und Sulfide vorhanden. Die restlichen Stoffe werden unter der Kategorie “Sonstige” eingeordnet. Darunter auch die Phytinsäure und andere. Die meisten Stoffe wirken vorbeugend gegen Krebserkrankungen. Daneben haben sie zahlreiche weitere Eigenschaften, die zwischen den verschiedenen Stoffen schwanken. So sind zahlreiche Pflanzenwirkstoffe Antioxidantien und wirken gegen schädliche freie Radikale. Darüber hinaus schützen sie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen, und arteriosklerotischen Gefäßveränderungen. Sie wirken sich darüber hinaus auch günstig auf die Blutzuckerwerte sowie auf die Blutfettwerte aus.

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