Der Senf ist ein Kreuzblütengewächs, das einjährig wächst. Bei der Verwendung in der Küche wird vor allem weißer, schwarzer und brauner Senf eingesetzt, wobei die Bezeichnung aus der Farbe der Körner resultiert. Botanisch gesehen gehört der schwarze und der braune Senf allerdings nicht zum Senf, wobei diese Unterscheidung für die Nutzung in der Küche unerheblich ist. In der Küche werden sowohl die ganzen Körner wie auch Pulver und Pasten verwendet. Die ganzen Körner werden vor allem für das Braten von Fleisch und Gemüse verwendet. Darüber hinaus können sie gekocht werden. Auch die Verwendung in Marinaden ist üblich. Senfpulver wird in der Regel nicht in Pulverform verwendet. Vielmehr wird es mit Flüssigkeiten angerührt. Neben Wasser kommt hier auch Essig zum Einsatz. In Pulverform kann es aber auch eine Zutat des Currypulvers sein. Wurde das Pulver angerührt, dann kann es ähnlich dem Tafelsenf verwendet werden. Der Hauptanteil der Senfkörner wird zur Herstellung von Tafelsenf verwendet. Die Paste kann dann in verschiedenen Fleischgerichten als Würzmittel eingesetzt werden. Darüber hinaus kann der Tafelsenf auch die Beigabe für Wurst und Saucen, Salate oder Gemüsegerichte darstellen. Zudem existieren noch einige Fischgerichte, bei denen der Senf angewendet wird. Er bringt den Vorteil mit sich, dass er sehr geschmacksvariabel ist. Deshalb kann sein Geschmack durch weitere Zutaten gut beeinflusst werden. Durch die Fermentation kann er in seiner Schärfe variieren. Wird Honig oder Zucker zugegeben, dann schmeckt er süßlich. Auch Zitrone oder Pfeffer und Meerrettich kann dem Gewürz zugegeben werden, so dass die Geschmacksrichtung dann in dieser Richtung beeinflusst wird. Deshalb handelt es sich um ein sehr variables Gewürz, das auch in vielen verschiedenen Variationen im Handel erhältlich ist. In einigen Fällen kann das Gewürz auch als Zutat für Süßspeisen verwendet werden.

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