Das Sterilisieren ist eines der ältesten Verfahren bei der Haltbarmachung von Milch. Es wird heute kaum noch verwendet. Milch, die mit diesem Verfahren behandelt wurde, wird auch als Sterilmilch bezeichnet. Die Milch wird auf Temperaturen von 120 Grad erhitzt. Die Kochzeit beträgt rund 10 bis 20 Minuten. Nach dieser Zeit sind keinerlei Keime mehr enthalten. Allerdings hat das Verfahren den Nachteil, dass sich der Geschmack stark verändert. Hier wird von einem Kochgeschmack gesprochen. Daneben werden auch Vitamine zerstört, so dass der gesundheitliche Wert der Milch beeinträchtigt wird. Gleiches gilt auch für die Eiweiße. Das Verfahren wandelt die Milch in eine Konserve um. Der große Vorteil liegt deshalb in der Haltbarkeit, die bis zu einem Jahr beträgt. Die Haltbarkeit ist dabei nicht von einer Kühlung abhängig, sondern wird auch ohne Kühlung erreicht.

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