Sternanis gehört zu den Sternanisgewächsen. Er erhält seinen Namen durch den Geruch, der stark an den Anis erinnert. In der Küche wird der “Echte Sternanis” verwendet. Es handelt sich dabei um einen immergrünen Baum, dessen Früchte für die Zubereitung von Speisen verwendet werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Sternanis in der chinesischen Küche ein. Dort ist er eine Zutat des Fünf-Gewürze-Pulvers. Aber auch in der indischen Küche wird das Gewürz gerne eingesetzt. Für die Würzung von Speisen wird die gesamte Frucht verwendet. Sie besteht aus Kernen und einer Hülle. Die Hülle ist wesentlich aromatischer als die Kerne. Deshalb sind diese alleine unzureichend, um eine Speise ausreichend zu würzen. Sternanis hat einen leicht lakritzartigen Geschmack, der von einer leichten Süße begleitet wird. Darüber enthält er auch säuerliche Komponenten sowie pfeffrige Anteile. Deshalb ist das Gewürz geschmacklich sehr rund. In Deutschland wird die Baumfrucht auch in weihnachtlichem Gebäck eingesetzt. Sie passt auch sehr gut zu Ente und anderem Geflügel, wird in Deutschland in diesem Zusammenhang allerdings nur wenig verwendet.

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