Synthetische Farbstoffe kommen in der Natur nicht vor. Es handelt sich dabei um vollkommen chemische Ausprägungen ohne natürliche Vorbilder. Ein Beispiel hierfür ist das Azorubin rot, das die Bezeichnung E122 trägt. Gerade diese Farben sind besonders kräftig und leuchtend. Deshalb werden in der Produktion nur geringe Mengen benötigt, um die gleichen Effekte zu erzielen, wie sie mit den natürlichen oder naturidentischen Farbstoffen erfolgen würden. Darüber hinaus sind die Stoffe wesentlich preiswerter. Durch diesen Vorteil sind sie vor allem in billigen Lebensmittelprodukten zu finden. Im Gegensatz zu den natürlichen Stoffen können sie allerdings auch starke allergische oder pseudoallergische Reaktionen hervorrufen. Wie alle Farbstoffe müssen auch sie in den Zutatenlisten vermerkt werden. Hierfür werden die E-Nummern verwendet. Diese Nummern sind in der gesamten EU einheitlich für einen bestimmten Stoff festgelegt. Alternativ können zwar die Namen der synthetischen Farbstoffe angegeben werden, in der Praxis verzichten die Produzenten allerdings auf die korrekten Bezeichnungen. Grund hierfür ist nicht zuletzt der Verbraucherwille. In den vergangenen Jahren wird vermehrt darauf geachtet, dass die chemischen Zusätze nicht als Zutat verwendet werden. Deshalb sind die Produzenten derzeit vermehrt darum bemüht, die künstlichen Stoffe durch Natürliche oder Naturidentische zu ersetzen.

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