Fette werden nach ihrer Herkunft kategorisiert. Bei tierischen Fetten handelt es sich daher um Fette, die von Fleisch, Milch und anderen Produkten tierischer Herkunft stammen. Verwendet werden die Lipide – so der Fachbegriff für Fette – als Schmalz, Talg, Tran, Butter, Butterschmalz und in anderen Formen. Sie kommen nicht nur in reiner Form vor, sondern sind auch Bestanteil von Fleisch, Wurst, Käse, Milch und anderen Produkten. Bei diesen Lipiden können flüssige, halbfeste und feste Ausprägungen unterschieden. Flüssige Formen werden recht selten verwendet und sind unter dem Namen Tran bekannt. Halbfeste Formen sind beispielsweise Butter und Schmalz oder andere streichfeste Formen. Feste Tierfette sind als Talg und Ähnliches bekannt. Wie auch bei ihren pflanzlichen Gegenstücken entstehen durch die Lipide bei der industriellen Verarbeitung gesättigte Fettsäuren. Diese braucht der Körper nicht, weshalb sie nicht zugeführt werden müssen. Der Anteil an diesen Fettsäuren sollte zehn Prozent der Nahrung nicht überschreiten. Wie auch bei den pflanzlichen Fetten enthalten sie auch ungesättigte Fettsäuren, die teilweise von Körper gebraucht werden. Sie müssen von außen zugeführt werden, da der Organismus sie nicht selbst bilden kann. Deshalb werden sie unter dem Begriff essenzielle Fettsäuren geführt. Vor allem der fette Meeresfisch ist bekannt für seine mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bei der Härtung von Fett entstehen Transfettsäuren. Diese Säuren sind unerwünscht. Sie erhöhen das Arterioskleroserisiko und haben daher eine begünstigende Wirkung auf Herz- und Kreislauferkrankungen. Gleichzeitig können sie einen Schlaganfall begünstigen.

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