Topinambur gehört in die Familie der Korbblütler. Es handelt sich dabei um eine mehrjährige Pflanze, die in Mitteleuropa selten auch in verwilderter Form zu finden ist. Die Pflanze stammte ursprünglich vom amerikanischen Kontinent und kam im 17. Jahrhundert nach Europa. Sie war ab diesem Zeitpunkt weit verbreitet und wurde erst spät von der Kartoffel verdrängt. Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene Schnäpse aus der Knolle gewonnen. Sie sind zum Teil noch heute in verschiedenen Regionen zu finden. In der Küche kann sie ähnlich wie die Kartoffel zubereitet werden. Deshalb kann sie sowohl in Salzwasser gekocht wie auch frittiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, die Knolle zu braten. Der süßliche Geschmack kann aber auch in Salaten sehr gut Zur Geltung kommen. Bedingt durch die Inhaltsstoffe kann die Knolle auch roh gegessen werden. Weit verbreitet ist sie heute allerdings als Süßungsmittel. Er hat ungefähr die doppelte Süßkraft des Zuckers. Allerdings ist der Zucker des Gemüses nicht verdaulich, so dass es für Diabetiker gut geeignet ist. Zugleich wird durch den regelmäßigen Verzehr das Blutfett gesenkt.

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