Triglyceride werden auch als Neutralfette bezeichnet. Sie bestehen aus Säuremolekülen, die mit dreiwertigem Alkohol kombiniert sind. Sie gehören damit zu den Fetten und können entsprechend in kurz-, mittel- und langkettige Formen differenziert werden. Der Unterschied zwischen diesen drei Formen bildet die Anzahl der Atome, die in dem Molekül vorhanden sind. Triglyceride spielen eine Rolle im Fettstoffwechsel des Körpers. Sie haben dadurch auch eine medizinische Relevanz. Deshalb werden sie auch in den Blutwerten standardmäßig untersucht. Eine Erhöhung der Werte tritt bei einer Fettstoffwechselstörung und Übergewicht auf. Auch bei der Diabetes sind die Werte im Normalfall erhöht. Erhöhte Werte sind darüber hinaus auch bei Schilddrüsen- und Nierenerkrankungen zu finden. Diese sind stets als Risikofaktor zu werten. Sie verursachen beispielsweise Thrombosen und Arteriosklerosen, so dass sie auch an der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt sind, wie beispielsweise dem Herzinfarkt oder dem Schlaganfall.

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