Die Vanille besteht aus verschiedenen Arten der Gattung Vanilla. Es ist das zweitteuerste Gewürz und wird – bedingt durch ihren feinen Geschmack – auch als Königin der Gewürze bezeichnet. Vanillegeschmack ist inzwischen in einer Vielzahl von Süßspeisen zu finden. So ist der Vanillepudding eine der beliebtesten Sorten überhaupt. Auch für Joghurts, Getränke und viele andere Produkte wird der Geschmack verwendet. Allerdings kommen hierbei Aromen zum Einsatz. Die Verwendung echter Schoten ist eher selten und nur bei hochpreisigeren Produkten zu finden. Aus den über 100 Arten liefern nur 15 Arten die Schoten, die in der Küche verwendet werden können. Die bekannteste Sorte ist die Gewürzvanille, die auch als Bourbon-Vanille bezeichnet wird. Sie ist in den warmen Ländern der Erde zu finden. Hier wird sie kultiviert und kurz vor der Reife geerntet. Zu diesem Zeitpunkt hat sie noch nicht ihren typischen Geschmack. Deshalb muss durch ein sehr kompliziertes und langdauerndes Verfahren noch eine Aufbereitung erfolgen, bei der sich die grüne Schote – die eigentlich Kapselfrüchte sind – schwarz verfärbt. In der Küche ist die traditionellste Verwendung die Zubereitung zusammen mit Schokolade oder Kakao. Hier verfeinert sie das Aroma. Sie wird noch immer vor allem in Süßspeisen verwendet. Viele Rezepte nutzen die Pflanze als Hauptaromaträger, wie beispielsweise der Vanillepudding oder auch das Vanilleeis, das noch immer zu den drei beliebtesten Sorten gehört. Aber auch Fleischgerichte wie Geflügel, Lachs, Hummer oder Fisch können mit der Vanille sehr gut abgerundet werden. Daneben wird Zucker mit den Schoten aromatisiert. Ebenso können feine Salate mit dem Gewürz abgerundet werden.

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