Vitamin D ist ein fettlöslicher Stoff, der auch unter dem Namen Calciferol bekannt ist. Er kann von der Haut selbst gebildet werden. Darüber hinaus ist er in vielen Lebensmitteln wie Fischlebertran, Meeresfisch, Eigelb, Käse, Milch oder Innereien zu finden. Vitamin D beeinflusst den Auf- und Abbau der Knochen. Darüber hinaus hilft es sowohl den Knochen wie auch den Zähnen, Kalzium aufzunehmen. Rund fünf Mikrogramm sollten täglich aufgenommen werden, damit keine Mangelerscheinungen auftreten. Dies entspricht beispielsweise 20 Gramm Hering oder 250 Gramm Rinderleber. Bei einer dauerhaften Unterdosierung kommt es zu einer Verformung und Erweichung der Knochen. Darüber hinaus können sie brüchig werden und entkalken. Liegt die Mangelversorgung bei Kindern vor, dann wurde in früheren Zeiten von Rachitis gesprochen. Schwangere und Säuglinge erhalten deshalb prophylaktisch eine ausreichende Dosis in Form von Tabletten. Allerdings sollte gerade in der Schwangerschaft eine Überdosierung vermieden werden. Die tägliche Dosis sollte nicht mehr als zehn Mikrogramm betragen. Bei einer Überdosierung können nämlich Nierenschäden oder die Förderung der Arteriosklerose die Folge sein. Nach einer kurzzeitigen überhöhten Dosis kommt es zu gesteigertem Durstempfinden und Erbrechen.

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