Vollkornbrote müssen noch alle Bestandteile des ursprünglichen Korns beinhalten. Deshalb sind auch die Keime des Korns noch im Brot enthalten. Die heute am weitesten verbreiteten Brote sind die Weizenvollkornbrote sowie die Roggenvollkornbrote. Der Ausmahlungsgrad eines Brotes dieser Art muss bei 100 Prozent liegen. Das bedeutet, dass alle Bestandteile des Korns vermahlen wurden. Dabei kann der Schrot verschieden Grob gemahlen sein. Neben fein gemahlenen Mehlen werden deshalb auf Zutaten verwendet, die sehr grob sind, so dass zum Teil noch Körner zu sehen sind. Vollkornbrot ist in der Regel ein dunkles Brot. Die Brote haben viele Ballaststoffe, so dass die Verdauung angeregt wird. Darüber hinaus haben sie einen hohen Sättigungswert sowie einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweißen. Vor allem bei den Roggenbroten ist festzustellen, dass sie sich im Vergleich zu Weißbrot länger frisch halten. Es ist allerdings festzuhalten, dass nicht jedes dunkle Brot ein Vollkornbrot ist. Vielmehr können auch Weißbrote dunkel gebacken werden. Dies ist dann der Fall, wenn die Backzeit verlängert wird. Darüber hinaus entsteht auch eine dunklere Färbung, wenn Malz zum Teig hinzugegeben wird. Ein dunkel gebackenes Weißbrot darf allerdings nicht als Vollkornbrot verkauft werden. Deshalb sollte beim Kauf auf die Bezeichnung geachtet werden.

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