Der Weißkohl ist ein Kohlgemüse und wird vor allem im Winter verzehrt. Bedingt durch seine späte Ernte wurde er früher in Fässer eingelegt und schichtenweise gesalzen. Diese Zubereitung wird heute noch durchgeführt, weshalb er den Namen Sauerkraut trägt. Es gibt mehrere Sorten, von denen die größten Arten zu diesem Sauerkraut verarbeitet werden. Gerade im Winter hat er eine gesundheitserhaltende Wirkung, die vor allem dem hohen Gehalt an Vitamin C zu verdanken ist. In der Küche wird der Weißkohl häufig als Wickel verwendet. Daher wird er mit einer Hackfleisch-Gemüse-Mischung gefüllt. Darüber hinaus können Eintöpfe aus dem Kohl hergestellt werden. In seltenen Fällen wird er auch gekocht und als Püree zu Fleischspeisen gereicht. In dieser Form wird er ebenfalls mit anderen Gemüsepürees verwendet. Eine recht seltene Anwendung ist der Salat. Der Weißkohlsalat wird meistens mit Essig und Öl zubereitet. Allerdings sind auch andere Zubereitungsarten mit Sahne, Senf oder Mayonnaise bekannt. Weißkohl wird traditionell gegen Magengeschwüre eingesetzt. Darüber hinaus sind auch Wirkungen gegen Zwölffingerdarmgeschwüre überliefert. Während hierfür keine Belege vorliegen, kann allerdings eine Wirkung des Sauerkrautsaftes gegen Wunden, Furunkel oder Geschwüre bescheinigt werden. Bei einem übermäßigen Verzehr kommt es zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, da die Jodidaufnahme gehemmt wird.

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