Im Haushalt wird hauptsächlich der Rohr- und Rübenzucker verwendet. Es handelt sich dabei um einen Zweifachzucker, der aus Trauben- und Fruchtzucker besteht. Rund 90 Millionen Tonnen werden jährlich erzeugt. Der Zucker gehört in den Industrieländern inzwischen zu den Grundnahrungsmitteln .Er nimmt in der Kohlenhydratversorgung knapp 30 Prozent der täglich konsumierten Menge ein. Er ist nicht nur in seiner reinen Form vorhanden, sondern kommt in vielen verschiedenen Lebensmitteln vor, wie beispielsweise Kuchen, Soßen oder auch Schokolade. Das Süßungsmittel enthält keinerlei Vitamine und Mineralstoffe. Damit liefert er ausschließlich Energie. Sein Energiegehalt beträgt rund vier Kilokalorien je Gramm. Werden zu viele Zuckerprodukte konsumiert, dann entsteht Karies. Wird in kurzer Zeit ein Überschuss des Süßungsmittels aufgenommen, dann wird dieser in den Fettzellen gespeichert – es entsteht Übergewicht. Der Grundstoff für die Zuckerherstellung ist die Zuckerrübe. Sie wird im September geerntet. Die Rüben werden gewaschen und in Schnitzel zerhackt. In zerhackter Form werden sie dann in heißem Wasser ausgelaugt. Der Rohsaft wird gereinigt, wobei ihm Kalk und Kohlensäure entzogen werden, die ebenfalls in den Rüben vorliehen. Diese Stoffe binden die Ballaststoffe, Eiweiße und andere. Wurden diese Schritte durchgeführt, liegt ein hellgelber und zugleich klarer Dünnsaft vor. Im Anschluss wird das Lösungsverhältnis der Stoffe so verändert, dass der Sirup Kristalle bildet. Die Flüssigkeit wird durch Zentrifugieren von den Kristallen getrennt. Nach diesem Schritt liegt der braune Zucker vor, der dann mit Wasser und Dampf abgebraust wird. Dieser Produktionsschritt wandelt den braunen Zucker in weißen Zucker um, der danach nochmals aufgelöst und kristallisiert wird. Nach dem Produktionsschritt liegen dann jene weiße Kristalle vor, die im Haushalt verwendet werden.

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