Zuckeraustauschstoffe sind natürlich vorkommende Stoffe. Sie schmecken süß. Im Gegensatz zu den Süßstoffen enthalten sie allerdings Energie. Eine Eigenschaft der Stoffe ist, dass sie den Insulinspiegel sowie den Blutzuckerspiegel weit weniger beeinflussen als der Zucker. Deshalb werden sie gerne in diätischen Lebensmitteln eingesetzt. Ein Vertreter ist der Fruchtzucker, bei dem es sich um einen Einfachzucker handelt. Er wird aus Rohrzucker gewonnen. Dieser widerum ist ein Zweifachzucker, der sich aus einem Molekül Glukose und einem Molekül Fruchtzucker zusammensetzt. Durch die Trennung liegt der Fruchtzucker dann in reiner Form vor. Sorbit und Mannit sind weitere Austauschstoffe. Es handelt sich dabei um Zuckeralkohole, die aus Einfachzuckern gewonnen werden. Bei Xylit handelt es sich ebenfalls um einen Zuckeralkohol. Allerdings wird er nicht aus Einfachzuckern sondern aus Holz gewonnen. Weitere Zuckeralkohole, die in Lebensmitteln eingesetzt werden, sind Lactit und Maltit. Zuckeraustauschstoffe haben einen Energiegehalt, der ungefähr halb so hoch ist, wie der Gehalt des Zuckers. Wie der Zucker liefern sie allerdings keine Vitamine und andere Nährstoffe. In größeren Mengen wirken sie abführend und einige Stoffe können sogar Karies verursachen. Deshalb verfügen die meisten der Stoffe über ähnliche Eigenschaften, die sie auch beim Zucker zu finden sind.

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